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28.06.2016

ÜBERRASCHUNGEN IN KOREA



Die ITTF Korea Open in Incheon (Süd-Korea) waren gespickt von zahlreichen unerwarteten Resultaten.
Zahlreiche unerwartete Resultate machten die Korea-Open in Incheon (Süd-Korea) zu einem besonderen Erlebnis für Zuschauer und Spieler:
Für Paukenschläge am laufenden Band sorgte unter anderem TIBHAR-Nachwuchsspieler Tristan Flore (Frankreich), der sich als aktuelle Nummer 100 der Welt durch die harte Qualifikation kämpfen musste. Hier gelang ihm gleich in Runde 1 eine kleine Überraschung, als er sich mit 4:3 gegen Chinas Top-Talent Lin Gaoyuan durchsetzen konnte.
Auch in der zweiten Qualifikationsrunde wartete mit dem ägyptischen Olympia-Teilnehmer Omar Assar eine echte Herausforderung auf den jungen Franzosen.
Der Nordafrikaner musste sich dem TIBHAR-Vertragsspieler nach einem überraschend klaren Spiel mit 1:4 geschlagen geben.
Dass der Franzose in Korea in einer außerordentlich guten Form war, bewies er anschließend gegen die deutsche Tischtennis-Legende Timo Boll sowie den portugiesischen Spitzenspieler Marcos Freitas.
Diese beiden Erfolge über Top-15-Spieler der Weltrangliste beförderten Flore auf direktem Wege ins Viertelfinale dieses hochrangig besetzten Super-Series-Turnieres.

Eine weitere Riesen-Überraschung lag in der Luft, als Tristan mit 3:2 Sätzen gegen den amtierenden Weltmeister und die aktuelle Nummer 1 der Welt, Ma Long, in Führung ging.

Auch wenn es am Ende nicht zur erhofften Sensation reichte, war es, für den in der Vergangenheit stark verletzungsgeplagten Tristan Flore, eine hervorragende Leistung und ein großartiger Erfolg.

Ebenfalls nach langer Verletzungspause zurück auf internationalem Parkett ging TIBHAR-Star Chen Chien-An (Taiwan) als Underdog in dieses Turnier.
Die ehemalige Nummer 17 der Welt musste sich wie Flore durch die Qualifikation kämpfen und bekam es in der ersten Hauptrunde direkt mit dem Olympiasieger Zhang Jike aus China zu tun. Nach sieben harten und unglaublich umkämpften Sätzen setzte sich der Taiwanese mit 15:13 im Entscheidungssatz durch.
Nach einem deutlichen 4:0-Erfolg in der zweiten Runde über den Süd-Koreaner Park Ganghyeon kam es im Viertelfinale für Chen zu einem ganz besonderen Match: Gegen seinen langjährigen Freund und Doppelpartner Chuang Chih Yuan reichte ihm am Schluss ein 11:8 im siebten Satz, um in das Halbfinale der Korea Open einzuziehen.
Mit Ma Long wartete hier ein Gegner, der in den letzten Jahren kaum ein Spiel verloren geben musste. An der nach wie vor überragenden Form des mehrfachen Weltmeisters aus dem Reich der Mitte, scheiterte letztendlich auch Chen Chien-An, der Ma Long trotz knapper Satzergebnisse mit 0:4 unterlag.



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