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04.02.2016

4.500 Zuschauer tragen Vladi zum 2. Platz



Kaum ein World Tour Event war in den letzten Jahren so gut besetzt, wie die German Open 2016 in Berlin: 47 der besten 50 Herren der Weltrangliste waren für dieses Turnier gemeldet, darunter auch ein gewisser 39-jähriger Weißrusse, der schon etliche Top-Turniere gespielt hat in seiner langen Karriere. Dass Vladi noch so manchen jüngeren Spieler alt aussehen lässt, konnte er direkt in seinem ersten Spiel beweisen, als er den Portugiesen Tiago Apolonia mit 4:2 bezwingen konnte. In einem engen Spiel war der Altersunterschied von knapp 10 Jahren zwischen den beiden Akteuren kaum erkennbar.
Weiter ging es für das TIBHAR-Urgestein gegen den Chinesen Li Ping. Der ehemalige Weltmeister im Doppel, der seit knapp einem Jahr für Qatar international spielt, fand gegen Vladi kein Mittel und musste ihm zum 1:4 gratulieren.
Im Viertelfinale kam es in Berlin zu einem echten europäischen Tischtennis-Schlager: Rekord-Europameister Timo Boll gegen die Tischtennis-Legende Vladimir Samsonov. Mit einem glatten 4:0-Erfolg gegen den Lokalmatador schaffte Vladi den Einzug ins Halbfinale von Berlin.
Hier wartete der Taiwanese Chuang Chih-Yuan, der sich seit Jahren unter den Top 10 der Weltrangliste befindet und jüngst die Hungarian Open gewonnen hatte.

Auch er fand gegen Samsonov kein Rezept und kam mit 1:4 unter die Räder. Spätestens im Halbfinale zeigte Vladi, dass er nach wie vor zu den beliebtesten Spielern im Tischtennis-Sport gehört. Knapp 4.500 Zuschauer besuchten am Finaltag die Max-Schmeling-Halle und peitschten den ehemaligen Bundesliga-Akteur lautstark zum Sieg über Chuang.
Im Finale wartete dann kein geringerer als der amtierende Weltmeister Ma Long auf Vladi. Der Chinese hatte auf dem Weg ins Finale bewiesen, dass er aktuell der beste Spieler der Welt ist, denn er musste im Turnierverlauf keinen einzigen Satz abgeben. Dies änderte sich allerdings im Finale, als der Altmeister aus Weißrussland den 4. Satz mit 12-10 für sich entscheiden konnte und sich ein leichtes Grinsen dabei nicht verkneifen konnte. Am Ende ging das Spiel mit 4:1 an den Top-Star aus dem Reich der Mitte, der im Moment einfach nicht zu schlagen ist. Die Zuschauer feierten trotzdem einen anderen: den 39-jährigen Weißrussen, der es immer noch kann!



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